Wie man sich gegen Windpocken impfen lässt

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Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie oder Ihre Kinder sich mit dem Windpockenvirus (Varizellen) infizieren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Impfung. Die Impfung gegen das Varizellenvirus kann Windpocken verhindern oder die Symptome reduzieren, wenn Sie oder Ihr Kind sie fangen. Erwachsene, die noch nie Windpocken hatten, können eine Impfung in Betracht ziehen, da je älter eine Person wird, desto mehr Risiken einer schweren Infektion und Komplikationen entstehen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Allergien und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Impfung und vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen Termin, um Ihre Familie frei von Windpocken zu halten.

Holen Sie sich die zweite Dosis der Spritzen Ihres Kindes. Die zweite Dosis sollte mindestens drei Monate nach der ersten Dosis verabreicht werden; stellen Sie jedoch sicher, dass Ihr Kind die zweite Dosis erhält, bevor es möglichst sechs Jahre alt wird.

Melden Sie alle Nebenwirkungen, die Sie oder Ihr Kind haben. Es gibt zwei Programme, die Sie nutzen können, wenn Sie oder Ihr Kind aufgrund Ihrer Impfung unerwünschte Wirkungen haben. Das erste ist das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS). Auf ihrer Website https://vaers.hhs.gov/index können Sie Informationen in eine nationale Datenbank eintragen, um den Angehörigen der Gesundheitsberufe zu helfen, negative Nebenwirkungen zu verfolgen und sie in Zukunft zu minimieren.

Identifizieren Sie, wer den Windpockenimpfstoff bekommen soll. Alle gesunden Kinder, die mehr als ein Jahr alt sind, qualifizieren sich für den Impfstoff. Erwachsene, die mit Kindern, Gesundheitsdienstleistern und Menschen, die mit einer immungeschwächten Person leben, arbeiten, sollten ebenfalls den Impfstoff erhalten, ebenso wie alle Erwachsenen, die noch nie Windpocken hatten. Menschen, die international reisen, insbesondere in jene Länder, die nicht gegen das Varizellenvirus impfen, sollten geimpft werden.

Wenden Sie sich an Ihre Versicherungsgesellschaft. Fragen Sie Ihren Versicherungsanbieter, ob die Windpockenimpfung abgedeckt ist. Wenn Ihre Versicherung den Impfstoff nicht deckt, gibt es viele Möglichkeiten für kostenlose oder ermäßigte Impfungen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt, ob und wann es Impfungen gibt.

Wissen Sie, wer den Impfstoff nicht bekommen sollte. Wenn Sie oder Ihr Kind mehr als leicht krank sind, lassen Sie sich nicht impfen. Menschen, die keine Infektionen bekämpfen können, wie z.B. Menschen mit Krebs oder HIV, sollten sich nicht gegen Windpocken immunisieren lassen. Auch Menschen, die allergische Reaktionen auf Impfstoffkomponenten haben oder einen angeborenen erblichen Immundefekt haben, sollten den Windpockenimpfstoff nicht bekommen. Schließlich, wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden, sollten Sie den Impfstoff nicht erhalten, da er einen negativen Einfluss auf die fetale Entwicklung haben könnte.

Holen Sie sich Aufholimpfstoffe. Wenn Sie erwachsen sind und keine Windpocken hatten, sollten Sie sich trotzdem impfen lassen. Möglicherweise benötigen Sie nur eine Dosis, anstatt der traditionellen zwei Dosen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wann und wie Sie sich immunisieren lassen können, um weitere Informationen zu erhalten.

Achten Sie auf Nebenwirkungen. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Fieber oder Müdigkeit. Sie können einen Ausschlag bis zu einem Monat nach der Verabreichung des Windpockenimpfstoffs feststellen und können an der Stelle, an der Sie die Impfstoffimpfung erhalten haben, Schmerzen oder Schwellungen haben. Schwerwiegendere, aber sehr seltene Nebenwirkungen sind Schock, Thrombozytopenie (Blutstörung), Anfälle, Hirnentzündung (Enzephalitis), Guillain-Barré-Syndrom und Infektion mit Windpocken.

Überprüfen Sie, ob eine Immunität gegen das Varizellenvirus nachgewiesen werden kann. Sobald Sie gegen Windpocken geimpft oder mit dem Virus infiziert sind, entwickeln Sie eine Immunität. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen, zu testen, ob Sie Probleme mit Ihrem Immunsystem haben, oder ob Sie unsicher sind, ob Sie Windpocken oder den Impfstoff hatten. Dies kann durch einen Bluttest erfolgen, um festzustellen, ob Sie Varizellen-Antikörper haben.

Wählen Sie die Art des Impfstoffs, die Sie benötigen. Es gibt zwei Impfstoffe, um gegen Windpocken zu immunisieren. Man immunisiert allein gegen Windpocken und ist für jeden über zwölf Monate alt geeignet. Der andere Impfstoff (MMRV) immunisiert gegen Masern, Mumps und Röteln und immunisiert zusätzlich gegen Windpocken. Dieser Impfstoff kann jedoch nur von Personen zwischen einem und zwölf Jahren verwendet werden.

Vereinbaren Sie einen Termin. Kontaktieren Sie eine Impfklinik in Ihrer Nähe. Ob Sie ein Universitätsgesundheitszentrum, einen Arzt oder einen anderen Ort besuchen, um Ihre Impfung zu erhalten, Sie können den Windpockenimpfstoff nur von einem zugelassenen Arzt erhalten.

Holen Sie sich die erste Dosis der Spritzen Ihres Kindes. Wenn Ihr Kind unter 13 Jahre alt ist, benötigt es zwei Dosen des Windpockenimpfstoffs. Die erste Dosis sollte verabreicht werden, wenn das Kind zwischen 12 und 15 Monate alt ist, kann aber jederzeit nach 12 Monaten verabreicht werden.

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